Band 
Vierter Band.
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erwache. — Dann wieder um halb 4 Uhr eingeschlafen,und bis 8 Uhr recht gut.

Den 30., Freitag. Ich fuhr um 9 Uhr zu Rothschild,wo ich so glücklich war, ein Geldgeschäft für Pilat nachWunsch zu arrangiren. — Dann brachte ich mehrere Stun-den mit dem Fürsten zu; fuhr um 1 Uhr nach Hause,hatte Besuch von Fürst Hatzfeldt, schrieb an Lebzeltern,Werner, vollendete einen vorlängst angefangenen langenAufsatz über den Zustand der Dinge in Griechenland (fürdie Allgemeine Zeitung bestimmt), — hatte endlich AbendsBesuch von den Prinzessinnen von Kurland, die bis10 Uhr bei mir blieben. Die Nacht war gut, ob ich gleichein paar Stunden schlaflos verbrachte.

Den 31., Sonnabend. Die immerwährende Agitation,in der ich mich seit drei Wochen befinde — die Mengeund Mannichfaltigkeit der Geschäfte — die stete Bewegungdes Gemüths — noch gemischt mit allen kleinen Sorgenund Plackereien, welche die Neujahrsepoche mit sich führt— singen heute an, fühlbar auf mich zu wirken, und ichgehe dem bedenklichen Stufenjahr von 1826 nicht ohneeinige Aengstlichkeit entgegen. Wie es Gott gefallen wird!Ich legte übrigens mein Tagewerk mit rastloser Thätigkeitzurück, arbeitete gegen vier Stunden mit dem Fürsten, undexpedirte nachher mehrere dringende Sachen. — Langer Be-such von Baron Stürmer — Silva — Graf Pralorme,Hosrath Brenner — Nachmittags Pfeilschiffter. Bis8 Uhr gearbeitet; dann, ziemlich ermüdet, noch eine Stundegelesen; um 9 Uhr zu Bette'; und eine recht gute Nacht,wie ich sie mir — rebus sie stantibus — im nächsten Jahreoft erwünsche.