Band 
Vierter Band.
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mit Brenner, Berthold. Um 1 Uhr zu Hause. Bis5 Uhr, und zwar mit großem Erfolg, gearbeitet. Dannbei Lady Wellesley gegessen. Mit Wellesley nachdem Essen bis halb 8 Uhr. — Um 10 Uhr zu Bette.(Gegen 1 Uhr der gewisse böse Traum — ist das Alp-drücken? aber woher? — der mich gewöhnlich ein- oderzweimal im Monat heimsucht.)

Den 13., Freitag. Um 10 Uhr Besuch bei Graf Silva,nunmehrigem Gesandten des Kaisers von Brasilien.— Dann zum Fürsten. Um 2 Uhr Pauline César beimir.— Bei Rothschild gegessen, mit Fürst Metternich,Fürst Esterhazy, Graf Sedlnitzky, Fürst Hatzfeldt,Tatischeff, Schulenburg, Appony, Graf Buol rc.Um 6 Uhr nach Hause. Bis 10 Uhr gearbeitet und ge-lesen. Ziemlich gute Nacht.

Den 14., Sonnabend. Die Kälte scheint abzunehmen(diesen Morgen 6° unter 0), aber alles ist mit Schnee be-deckt. — Um 11 Uhr zu Baron Stürmer, mit dessenGesundheit es besser geht. Dann zum Fürsten. Um 1 Uhrzu Hause. Hierauf bis 9 Uhr Abends (bloß Acerbi warum 6 eine halbe Stunde bei mir) an einer Depesche ge-arbeitet, niit der ich sehr zufrieden war. Um 10 Uhr zuBette. Um 4 Uhr Morgens erwachte ich mit einem ziem-lich starken Schwindel; eine Viertelstunde darauf meldetesich Uebelkeit und Reiz zum Erbrechen. Ich hoffe daher,der Schwindel wird seinen Grund im Magen gehabt haben.Ich schlief übrigens bald wieder ein, und bis 8 Uhrsehr gut.

Den 15., Sonntag. Ich befand mich. Gottlob, heuteganz wohl, und der kleine Anstoß der Nacht schien keineSpur zurückgelassen zu haben. Blieb den ganzen Tag zuHause, und arbeitete viel, leicht, und gut. — Graf Ap-