Band 
Vierter Band.
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Dm 3 m Freitag. Ich stand um 7 Uhr auf, und ginggleich an die Arbeit; diese Stunde ist großer Gewinn. —Dann befahl ich, um Punkt halb 11 Uhr anzuspannen,befand mich dabei ebenfalls sehr gut; denn ich hatte Zeitbeim Fürsten (mit Münch) alles zu lesen, was mich inter-essirte, und war doch um 1 Uhr wieder zu Hause. Besuchvon Belio (Gespräch über die Bucarester Verhältnisse). —Gegessen, gearbeitet; um halb 8 Graf Schulenburg; um10 zu Bette. Eine gute Nacht.

Dm 4., Sonnabend. Ich hatte gestern einige Besorg-nisse, bin aber heute wieder recht zufrieden; schreibe diesum 7 Uhr früh. — Ankunft der (verspäteten) türkischenPost vom 10. Januar. — Von halb 11 bis 1 Uhr beimFürsten. — Dann bis 4 Uhr meine ganze Expedition nachder Türkei, die nicht geringe war, mit großer Zufrieden-heit beendigt. — Hierauf für den Fürsten Bemerkungenüber französische Bewerbungen, in Bezug auf die griechischePazifikation geschrieben. — Von 8 Uhr an im Rulhières,einem überaus anziehenden Schriftsteller, gelesen. Um10 Uhr zu Bette. Gute Nacht.

Dm 5., Sonntag. Um 7 Uhr ausgestanden, und zumerstenmale — obgleich der seit drei Wochen unbeweg-liche dicke Nebel, bei 6 bis 8° Kälte, immer noch fort-dauert — den Tag ohne Kerzen angefangen. — Umhalb 11 zum Fürsten. Um 1 zu den Prinzessinnen vonKurland (Explikation mit der Fürstin Grassalkovich).— Besuch von Silva (Vicomte de Rezenda jetzt). —Abends Besuch von Tettenborn. Um 10 Uhr zu Bette.

Dm 6., Montag. Lebhafte Diskussion mit dem Fürstenüber den Gang seiner Konferenzen mit Ribeaupierre. —Redaktionen, die, wie gewöhnlich, zuletzt meiner Kontrolleanheim fallen. — Hiermit verging ein Theil dieses Tages. —