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fielt Verdruß in mir hervor; und ich fuhr gegen 3 Uhrsehr verstimmt nach Hause, und endigte mit Widerwillenmeine Expedition. Ich befand mich auch des Abends nichtwohl; um 10 Uhr aber nahm ich meine Zuflucht zumBette; und obgleich, wie jetzt immer, mit vielfältigen kur-zen Unterbrechungen, schlief ich im Ganzen sehr gut.
Den 5., Sonntag. Namenstagsgratulationen. — Besuchvon Baron Kreß. — Um 11 Uhr zum Fürsten; eine sehrfriedliche und vertrauliche Sitzung; so daß ich noch Lustgenug behielt, mich mit Steinlein, Pralorme, undBombelles zu unterhalten, und doch vor 2 Uhr zu Hausewar. Das Wetter ist köstlich: aber wohin bei den schlech-ten Wegen? — Ich blieb also zn Hause, und brachte denganzen übrigen Tag mit Lektüren und Studien zu. Ichhatte Abends einen Besuch von Fürst Wittgenstein.
Den 6., Montag. Ich hatte ein langes Gespräch mitHerz, und fuhr gegen Mittag zum Fürsten, wo zwarwieder mancherlei Odiosa vorkamen, die mich jedoch nichtganz verstimmten. Um 1 Uhr war ich wieder zu Hanse,mußte einen langen Besuch von Fürst Windischgrätz aus-halten, und wurde noch Abends von Silva, Hügel undTettenborn heimgesucht. — Dann kam noch eine Sen-dung des Fürsten, die mir keine gute Nacht verkündigthätte, wenn ich nicht von dieser Seite seit einiger Zeitvollständig gewasfnet wäre.
Den 7Dienstag. Die Nacht war freilich nicht die beste;schlimmer aber war der Morgen, wo ich von 7 Uhr anan die Kette einer mir höchst verhaßten Arbeit (des, hof-fentlich letzten, polemischen Artikels für den Beobachter)geschmiedet war. Von verschiedenen Messagers des Fürsten,den ich heute nicht sehen wollte, unterbrochen, kam ichdoch um 2 Uhr zu Stande; Schulenburg überfiel mich