Band 
Vierter Band.
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Nacht, besonders die letzte Hälfte, wo ich bis 7 Uhr sofest schlief, als ich nur wünschen kann.

Den 18., Sonnabend. Die türkische Post. All well! —Bis 12 Uhr geschrieben. Man feierte in der Stephans-kirche ein Te Dcum über die Genesung des Kaisers. Von12 bis 2 beim Fürsten. Expedition des türkischen Kouriers,und ruhiger Abend.

Den 19., Sonntag. Um 12 zum Fürsten. Nichts Neues,alles ruhig. Sir Henry und Lady Wellesley kommenum halb 2 zu mir, um meine sehr schönen Camelien rc.zu besehen. — Hierauf den ganzen Tag ungestört gelesen.— Nachdem ich mit vielem Appetit gegessen, fühlte ich einpaar Stunden lang eine Art von Brustbeklemmung, wiezwar schon früher manchmal, doch gewöhnlich nur nachstarker Bewegung, z. B. Treppensteigen, der Fall war. —Gegen Abend verlor sich dieses Gefühl.

Den 20., Montag. Ich hatte, ehe ich ausfuhr, eineunangenehme Erklärung mit einem von Graf Fries, be-hufs einer höchst ungereimten veralteten Forderung, an michabgeschickten Menschen. — Um 11 Uhr fuhr ich, erst dieserSache wegen, zu Parish, dann, um Geld einzukasstren,zu dem griechischen Wechsler Curtis, dann zum Fürsten.Von 1 bis 3 Uhr beim englischen Botschafter, der mirunter anderem eine höchst angenehme Eröffnung machte. —Dann nach Hause; aß mit Appetit, aber mäßig, undwartete mit einiger Unruhe ab, ob der gestrige Zufall sichwieder einstellen würde. Es erfolgte aber nichts, und ichlas und schrieb ruhig, und von Niemandem — einen kur-zen Besuch des Vicomte Rezenda (alias Silva) ausge-nommen — unterbrochen, den ganzen Abend. — Schlief,wie jetzt fast immer, sehr gut.

Drn 21., Dienstag. Besuch von Belio. Langweilige