liest mit mir die ganze Petersburger Expedition. — Umhalb 4 Uhr aß ich, fuhr dann, bei fortdauernd kaltemNordostwinde, nach Weinhaus, machte einige Bestellungenmit Ouvriers, war um 6 Uhr wieder zu Hause. AbendsBesuch von Vicomte Rezenda und Almeida. — EinenBrief an Lebzeltern geschrieben (den ich aber nicht fort-setzen werde). Um 10 Uhr zu Bette.
Den 23., Sonntag. Zweistündiger Besuch von OberstKavanagh. — Um 11 Uhr Baron Stürmer. — Um 12zum Fürsten. — Um 1 Uhr nach Hause. Expedition einesaußerordentlichen Kouriers nach Konstantinopel. —• Um4 Uhr großes Diner bei Sir Henry Wellesley zumGeburtstage des Königs. Ich saß neben Tettenborn.Wenn ich dies Galadiner mit dem bei Caraman am 3. No-vember vergleiche, so muß ich mir zu meinem jetzigen Ge-sundheitszustände Glück wünschen; denn das heute inkom-modirte mich fast gar nicht. Von halb 7 bis 9 Uhrarbeitete ich an der Expedition nach Konstantinopel, undan einem Privatbriefe an Ottenfels. — Ich ging um
10 Uhr zu Bette, und schlief eine Stunde ganz ruhig.Erwachend fühlte ich, höchst unerwarteterweise, einen star-ken Anfall der Brustbeklemmung. Ich zündete Licht an,begab mich an's Lesen, und litt ungefähr zwei Stundenlang an dieser fatalen Beschwerde. Dann schlief ich wie-der ein, und ruhig bis gegen 7 Uhr.
Den 24., Montag. Ich fühlte nichts von meinem Uebel,war aber doch im Ganzen nicht so wohl als in den vor-hergehenden Tagen. — Besuch von General Mazuchelli.(Gespräch über die brasilianischen Militairprojekte.) — Um
11 zum Fürsten. Deliberationen und Diskussionen überdie in Petersburg stattgefundenen Verhandlungen zwischenWellington und Neffelrode. — Gespräche mit Wellesley,