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nach Weinhaus. Mit Appetit gegessen, eine halbe Stundegeschlafen, und den ganzen Abend sehr wohl. — Um 1 Uhrin der Nacht fühlte ich eine kleine Anwandlung des Rücken-schmerzes, achtete nicht sonderlich darauf, und hatte einesehr gute Nacht.
Den 20., Donnerstag. Pilat kam nach dem Frühstück,und meldete, daß eine Estaffette aus Hermannstadt auf derStaatskanzlei liege. — Ich fuhr (mit einer bösen Ahndung)zum Fürsten, und wirklich brachte Stürmer einen Berichtdes Jnternuncius vorn 7., der die Eröffnung des Mincea-kischen Budjets, und die entschiedene Abneigung der Pforte,sich demselben zu fügen, meldete. — Nach diesem fatalenAugenblick hatte ich eine lange Konferenz mit Stürmerund Brenner über unsere Konsulats- und Marine-Ange-legenheiten. — Um 3 Uhr zu Hause. — Gegen Abendbekam ich eine Estaffette aus Bucarest, den Umständen an-gemessen. Meine Gemüthsruhe blieb indessen unter allendiesen ominösen Umständen völlig aufrecht; und ich hatteeine vortreffliche Nacht.
Den 21-, Freitag. Ließ Belio früh zu mir holen, ummit ihm die Antwort nach Bucarest zu berathen. Fuhrum halb 10 zum Fürsten, verabredete mich mit ihm, wasich nach Bucarest schreiben wollte. Um 1 Uhr zu Hause.Eine Estaffette nach Hermannstadt gesendet. Dieswar um 7 Uhr vollendet. Dann las ich, ward um 9 Uhrmüde, und ging zu Bette, und schlief sehr gut. Ein kleinesZahngeschwür, woran ich gestern, wiewohl nur wenig litt,schien sich größtentheils verloren zu haben.
Den 22., Sonnabend. Von halb 9 Uhr an Besuch vonBelio, Pilat, Graf Moritz Dietrichstein. — Ankunftdes Kourier Rettig aus Petersburg. Da ich mich krank„melden lassen, kömmt der Fürst um halb 1 zu mir, und