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Wetters ein. Von früh an ein heftiger mit Sturm be-gleiteter, sehr kalter Regen (Thermometer zwischen 2 und3), der ohne Unterlaß bis in die Nacht hinein fortdauerte.— Ich fuhr jedoch um halb 12 Uhr zum Fürsten, hattenachher ein Gespräch mit Brenner, und war um 2 Uhrwieder zu Hause; brachte den Tag mehr mit Lesen alsSchreiben zu, hatte Abends einen Besuch von Tetten-born. — Ich befand mich übrigens wohl, und sah denungewissen Ereignissen der Zukunft mit Ruhe entgegen.
Den 30., Sonntag. Das gestrige Wetter dauerte un-unterbrochen fort, vom Morgen auf den Abend. DerThermometer auf -1-1°. — Noch im Bette erhielt ich dietürkische Post vom 10., die — wenn gleich nicht ganzmeinen Wünschen entsprechend — doch auch nichts Unan-genehmes brachte. ■— Abends war es, als ich zum Fürstenkam, und die Berichte des Jnternuncius las, wobei einUmstand mich so erschreckte, daß ich mich fast den ganzenTag nicht erholen konnte, wiewohl der Alarm grundloswar! — AIs ich nach Hause kam, entschloß ich mich, jenelange Depesche nach Paris, die Instruktion für Pauluccibetreffend, zu vollenden, und in's Reine zu schreiben, undbrachte wirklich diese Arbeit bis auf einen kleinen Rest,bis 10 Uhr zu Stande.
M a i.
Den 1., Montag. Auch heute, traurig genug, wüthetedas böse Wetter der vergangenen beiden Tage, bis gegenAbend fort; eine in der That merkwürdige Erscheinung! —