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Besuch von Huszar, Hülsemann, und den beiden Hügel.Dann bis halb 10 Uhr gelesen.
Den 8., Donnerstag. Ich beschloß, heute nicht in dieStadt zu fahren, brachte den größten Theil des Tages mitnothwendigem Briefschreiben, und wichtigen Geschäftslektürenzu (j. B. das Mémoire von Prokesch über die Vertheidigungvon Konstantinopel und der europäischen Türkei in einemKriege gegen die Russen). Gegen Abend hatte ich Besuchevon Hülsemann, Huszar, Graf Schulenburg, BaronBinder — einem der langweiligsten Menschen der Welt,den ich heute aber geduldig ertragen mußte, da er inwenig Tagen auf seinen neuen Posten, als Gesandter inder Schweiz, abreist. Zuletzt Pilat. Es war heuteSt. Medardus-Tag, mit keinen besonders günstigenAuspizien für den bevorstehenden Sommer; denn es reg-nete früh bis 7 1 / 2 Uhr, und Abends von 7 bis 8 Uhr,mit fernem Donner. Ich ging um 10 Uhr ermüdet zuBette, schlief aber, wie auch schon gestern, besser alszuvor.
Den 9., Freitag. Ich fuhr gleich nach 9 Uhr in dieStadt. Besuch bei Rothschild; um 11 zum Fürsten; ineiner Stunde wieder zu Hause. Gespräch mit Leiden. —Um 2 Uhr in Weinhaus. — Um 4 Uhr beim englischenBotschafter gegessen, mit Fürst Metternich, Fürst Est er -hazy, Caraman, Tatischeff, Schulenburg, Tetten-born, Graf Sedlnitzky, Graf Bathiany aus Mai-land rc. — Abends Besuch von Graf Schönfeld undPilat. Vormittag Regen, nachher ein sehr schöner Tagund Abend.
Dm 10., Sonnabend. Anfangs etwas unruhige, nachhergute Nacht und guten Schlaf. Vor 7 Uhr aufgestanden.Schöner Morgen. Um halb 10 in die Stadt. Konferenz