Band 
Vierter Band.
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mit Hornecker über den Fries'schen Prozeß. — Um halb12 Uhr zum Fürsten, der aber nach Laxenburg gefahrenwar; folglich gleich wieder zurück und nach Weinhaus.Journale gelesen. — Nach dem Effen wollte ich meineLektüre wieder anfangen, wurde aber durch einen langenBesuch der Gräfin Fuchs, und des Prinzen Philipp vonHessen daran gehindert. Während dieses Besuches mußteich auch Hormayr empfangen, der im Begriff steht ab-zureisen, und mit welchem ich über die Biographie desHauses Metternich Rücksprache zu nehmen hatte. — DerTag war außerordentlich schön.

Den 11., Sonntag. Nach dem ersten kurzen Schlaf hatteich eine Anwandlung meines Zufalls (denn anders kannich ihn bis jetzt nicht benennen), sie war aber vorüber-gehend, und es folgte nachher eine sehr gute Nacht. — Ichschlief sogar bis 8 Uhr. Um 10 in die Stadt. Gesprächmit dem jungen Grafen Fries. Um 12 auf die Staats-kanzlei. Ankunft des Grafen Spiegel aus Kaffel. Unter-redung mit dem Fürsten über die sehr unangenehmen Folgendes groben preußischen Mißgriffes in Ansehung der Sub-skription für die Griechen. — Diner bei mir in Wein-haus: Fürst Esterhazy, Graf Schulenburg, Rothschild,Herz, Hofkanzler von Stahl und sein Sohn, Oberst Mel-den, Baron Münch (der Hoffekretair), Hofrath Brenner,Graf Wimpffen, Pilat, Türkheim, die beiden Hügel.Dies Diner fiel zur ganz besonderen Zufriedenheit allerAnwesenden aus. Nachher — der Abend war äußerstschön — las ich an Joh. Müller's Korrespondenz, diemich zufällig angelockt, und die ich nicht wieder loslassenkonnte. Ich ging um 10 Uhr zu Bette, und hatte einegute Nacht.

Den 12., Montag. Stand um halb 7 Uhr auf. Es