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Schulenburg, Stürmer, Gremp — und lief ganznach Wunsche ab. Nachher Besuch von den GebrüdernHügel. — Um 8 Uhr ging ich zu meinen Lektüren, littaber ein paar Stunden an krampfhaften Schmerzen, dieerst im Bette sich legten. Ich hatte auch eine schmerzens-freie, und im Grunde, da ein ganz fester Schlaf nun ein-mal nicht für mich zu hoffen ist, eine gute Nacht.
Den 2s). 1 Sonntag. Leiden kam früh zu mir heraus,und nach dem Frühstück machte ich mit ihm eine kleinePromenade nach der von Wellesley hinter unseren Gärtenangelegten neuen Parthie auf der Anhöhe. Es war einherrlicher Morgen, und, ob ich gleich kurz zuvor aus derStadt einen unangenehmen Brief erhalten hatte, saß ich dochmit wahrem Genuß eine halbe Stunde unter den Akazien,die ich schon in ihrer früheren roheren Gestalt immer sogeliebt hatte. — Dann erfolgten Besuche auf Besuche.Belio (mir immer willkommen, weil er mein treuer Alliirterin einem für mich sehr wichtigen Verhältniß ist), Lacken-bacher mit einem schwierigen Auftrage des Generals Ra-detzky — Hofrath Brenner pour passer le temps. — Soward es 2 Uhr. — Hierauf ging ich an verschiedene Ar-beiten. Nach Tische auf dem Gartenbalkon. Als Einleitungzu einem Theil der byzantinischen Geschichte las ich dieletzten Abschnitte des ersten Theils von I. Müller's Uni-versal-Historie k. Der Nachmittag und Abend ziemlichfchmerzensfrei. — Das Wetter vortrefflich. Besuch von Grafund Gräfin Wimpffen.
Das litterärische Tagebuch wird hier von dem kurren-ten abgesondert.