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Stunden in I. Müller's Korrespondenz, schrieb an meineSchwestern, und ging dann um 10 Uhr zu Bette.
Den 23., Freitag. Um 11 Uhr in die Stadt. Gesprächmit Graf Schönfeld. — Um 1 zum Fürsten; um 3 nachWeinhaus. — Nachmittag und Abend anhaltende Schmer-zen; es ist klar, daß die Sommermonate, die mir nun seitmehreren Jahren so ungünstig waren, auch diesmal ihreRechte geltend machen wollen. Ich waffne mich dagegenso gut ich kann, mit dem Widerstände des Geistes — ob-wohl auch dieser oft genug schwach, oder von trüben Ge-danken niedergedrückt ist, und habe namentlich heute somanchen Plan künftiger Thätigkeit durch meinen Kopfwandern lassen, der wohl in Wirklichkeit übergehen möchte.Die Lektüre der Korrespondenz von I. Müller weckt unteranderen, in litterarischer Beziehung, und selbst als leben-diger Abdruck eines stets bewegten, stets über die Zukunftbesorgten Gemüthes — dem ich mich freilich weit über-legen fühle — eine Menge von Ideen in mir auf, diewenigstens Stoff zu künftiger Thätigkeit darbieten. Alleshängt nun von meinem künftigen körperlichen Zustande ab.Seit mehreren Monaten hatte ich mich gegen Baron Türk-,heim nicht darüber ausgesprochen. Jetzt will ich in eineHaupterklärung mit ihm eingehen, die an einem der näch-sten Tage unausbleiblich statt haben soll.
Den 24., Sonnabend. Ich fuhr um 1014 Uhr in dieStadt, und zwar direkt in die Staatskanzlei, wo ich mitStürmer, und nachher mit dem Fürsten mich besprach.Ich war um 4 Uhr bereits wieder in Weinhaus. — Daswegen schlechten Wetters vom Mittwoch auf heute verlegteDiner fand endlich statt, und wurde diesmal vom Wetteräußerst begünstigt. Es bestand aus Metternich, Ester-hazy, Wellesley, Caraman, Tatischeff, Lützow,