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In der Zwischenzeit hatte ich Leiden, Türkheim, Wert-heimsteiner, Graf Schulenburg. — Nach dem Essengearbeitet. Spät Abends Sir Henry Wellesley, dereben einen Kourier aus Konstantinopel mit der Nachrichtvon dem Janitscharenaufrnhr erhalten hatte. — UnruhigeNacht.
Den 2., Sonntag. Die Hitze immer dieselbe. Leidenfrühstückt bei mir. — Die Nachtigallen in meinem Gar-ten, der überhaupt in großer Pracht ist, schlugen diesenMorgen noch sehr schön; ein seltener Fall zu Anfang desJuli! — Von 9 Uhr arbeitete ich unausgesetzt bis halb4 Uhr, und befand mich ziemlich wohl. Gegen 5 Uhrzogen einige sehr heftige Gewitter (aus Nordosten) heran,wovon eins in der Nähe einschlug. Die Finsterniß warso groß, daß ich Licht anzünden mußte. Ich las im Black-wood einen interessanten Aufsatz über den Lauf des Niger.Hierauf Besuch von Pilat, Schulenburg, und Clam
— und eine sehr ruhige, ganz schmerzenssreie Nacht.
Den 3., Montag. Stand um 7 Uhr auf, fuhr um8 Uhr in die Stadt. Eine Stunde bei Graf Sedlnitzky.
— Um halb 11 zum Fürsten. Bekanntschaft mit dem Ge-heimenrath von Kamptz aus Berlin. — Um 1 Uhr nachHause, um 2 nach Weinhaus. — Gewitter, nicht so naheund ernsthaft, als die gestrigen. Gelesen und geschrieben.Curländer, Pilat rc. Um 10 zu Bette.
Den 4., Dienstag. In Weinhaus geblieben. Besuch vonWellesley. Bis 2 Uhr gearbeitet. Dann gelesen. Um3 Uhr Gewitter; nachher angenehmer Abend. Langer Be-such von Gremp. — Mittelmäßige Nacht.
Den 5,, Mittwoch. Früh um 5 ein dicker Nebel, wieim Herbst. — Folgt ein heiterer sehr heißer Tag — ohneGewitter. Um 8 Uhr in die Stadt. Um halb 10 zum