Band 
Vierter Band.
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Fürsten. Estaffette aus Konstantinopel vom 22. (derAusgang der Janitschareninsurrektion). — Erste Zusam-menkunft mit Lebzeltern, der gestern Abend angekommenwar. Um 12 nach Hause. Die türkische Post abgefertigt.— Um 3 nach Weinhaus. Gegessen bei Sir Henry mitKapitain Spencer, Caraman, Schulenburg, Hügel,Merveldt rc. — Abends Besuch des Präsidenten Wer-ner aus Brünn, und Dr. Sacco, der Abschied nimmt,und nach Mailand zurückkehrt. — Die Hitze und der Tagmatteten mich ab. Früh zu Bette, und ziemlich gut ge-schlafen.

Den 6 M Donnerstag. Nachdem ich einige Sachen aus-gefertigt, brachte ich den übrigen Vormittag in dem Genußeiner classischen Lektüre zu. — Von 12 bis 2 Uhr eineReihe von Gewittern. — Gegen 4 Uhr klärte sich derHimmel auf. Zum Essen bei mir: Prinz von Hessen,General Haugwitz, Gräfin Fuchs und der Mann, Grafund Gräfin Wimpffen, Pilat und Frau, General Tet-tenborn, Oberst Kavanagh, Curländer. — Um 6 UhrBesuch des Geheimenraths Kamptz aus Berlin, der bis9 Uhr bei mir bleibt.

Dm 7., Freitag. Um 9 in die Stadt. Ein paar Stun-den beim Fürsten. Um 1 Uhr nach Weinhaus zurück. —Ein Tag, wo ich mich sehr leidend befand! Keine Lustzum Essen, noch zum Schreiben, noch zum Lesen. — Leb-zeltern kam Abends zu mir; mit diesem hielt ich michein paar Stunden tapfer genug. — Ob ein Fußbad, wel-ches ich später nahm, mir geschadet oder nicht, weiß ichnicht; gewiß ist nur, daß der erste Theil der Nacht sehrunruhig und schmerzhaft war.

Dm 8 .., Soimabmd. Ich fuhr eigentlich heute früh indie Stadt, um Türkheim zu sprechen, den ich aber ver-