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ches seit ein paar Tagen einen, allerdings nicht gefähr-lichen Husten hatte, kränker werden könnte, wirkte so aufmich, daß ich kurz vor dem Schlafengehen noch ängstlichzweifelte, ob ich meine Abreise nicht verschieben sollte.Dies schreibe ich um 9 Uhr; hoffentlich wird morgen frühalles sich zum Guten entscheiden.
Den 21., Montag. Um 6 Uhr wurde ich mit der Nach-richt regalirt: „die Pferde seien abbestellt". — In derersten halben Stunde war ich nicht wenig betreten; baldaber klärte sich der Horizont auf; um 8 Uhr waren diePferde bereits wieder bestellt; und das Kind befand sichso wohl, daß man ohne alles Bedenken die Reise mit ihmmachen konnte. Pilat nahm Abschied von mir. — Etwasvor 10 fuhr ich mit meinen Pferden auf die Chauffée.Mein Gefolge war diesmal ziemlich zahlreich; bei mir saßender Kammerdiener und Franz; in einem zweiten WagenPeppy (Swoboda) mit Bastien; im dritten Mad. Leo-pold mit ihren vier Kindern und einer Kousine MarieMüller; im Ganzen elf Personen. — Das Wetter warvortrefflich; heiterer Himmel bei ansehnlicher Hitze, aberreiner kühler Ostwind. Ich selbst, von Schmerzen frei,von der Fahrt ungleich weniger belästigt, als bei meinerletzten Reise, vollkommen gut gestimmt. — So unterhieltich mich mit allerlei Lektüren, bis wir um 3 in Pörsch-berg ankamen. Hier machte ich meine Mahlzeit, blieb bishalb 6 Uhr, fuhr dann nach St. Pölten, wo ich gegen8 Uhr ankam, und eine sehr gute Nacht hatte.
Den 22., Dienstag. Die Hitze war heute größer, undder Wind, der sie gestern mäßigte, schwächer. Doch ginges, bis wir (um 2y 2 ) in Amstetten ankamen, noch gutgenug. Hier nahm ich etwas zu mir, und schrieb. Alswir um 5 Uhr weiter fuhren, trübte sich der Himmel an