Band 
Vierter Band.
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kaltes Frühstück; und — was sonst wohl selten geschah —ich konnte dennoch in G oll in g um 7 Uhr Abends sou-piren; ging gegen 9 zu Bette, und schlief sehr gut.

Den 24., Sonntag. Um halb 8 verließen wir Golling,und waren gegen 11 Uhr in Salzburg. Hier schrieb icheinige Briefe (an A. Müll-er, und Gräfin Wrbna), sah,außer meinem immer dienstwilligen Postmeister Hauserniemanden, aß um 2 Uhr und fuhr um halb 4 Uhr nachNeumarkt, welches zum Nachtquartier bestimmt war. (InBetreff der Lektüren beziehe ich mich auf das ihnen ge-widmete Separat-Journal.) Ich aß nicht zu Abend, gingnach 9 Uhr zu Bette, las die in Salzburg vorgefundenenJournale, und schlief sehr zufrieden ein.

Den 25., Montag. Das Wetter hatte seit gestern Abendsich geändert. Den größten Theil des Tages Regen, beiübrigens angenehmer Luft. Um halb 8 Uhr von Neu-markt, bald nach 2 Uhr in Lambach, wo ich ein kaltesFrühstück machte. Um halb 5 in Wels, wo ich um 7 Uhrmit gutem Appetit aß. — Den ganzen Tag war ich übri-gens in die Miscellaneous von Gibbon vertieft, wovon dasMehrere in anderen Journalen.

Den 26., Dienstag. Ich hatte bereits in Gastein dasProjekt genährt, auf der Rückreise über Kremsmünsterund Steyer zu gehen, weil ich diese schönen Orte undGegenden noch nicht kannte. — Das Wetter war abernicht günstig; früh der Himmel ganz trübe; erst gegenMittag klärte es sich auf; die Luft war aber empfindlichkalt. — Ich eilte nun, vorwärts zu kommen, und erreichtebald nach Sonnenuntergang Amstetten, wo ich meineMahlzeit machte, gleich nachher (um 8 Uhr) zu Bette ging,und eine äußerst gute Nacht hatte.

Den 27., Mittwoch. Um halb 8 Uhr die Reise fort-