Band 
Vierter Band.
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Dm 4 m Mittwoch. Um 8 Uhr Baron Münch zumFrühstück. Um 10 fahren wir mit einander in die Stadt.

— Bis 11 beim Fürsten. — Ankunft meines alten Freun-des Adam Müller. Um 3 Uhr nach Weinhaus zurück.

— Nach dem Essen bis um halb 10 Uhr gelesen und ge-schrieben. (Depeschen aus Moskau, türkische Korrespon-denzen rc. rc.)

Dm 5 m Donnerstag. Um 8 Uhr fuhr ich zum FürstenEsterhazy in Mariahilf. Dann zu Fürst Metternich.Bei Gelegenheit einiger verfluchter französischer Blätter nah-men unsere Gespräche wieder einen etwas unruhigen Ka-rakter an. Um 12 Uhr fuhr ich zu verschiedenen kleinenGeschäften, und machte dann Frau von Müller und ihrenTöchtern einen langen Besuch. — Ich kam spät nachWeinhaus zurück; das Wetter war finster und regnicht;meine Laune nicht die beste; der Abend war still, abernicht heiter; indessen schlief ich doch, wenn gleich etwasspät, recht gut, und hoffe, mich empor zu halten.

Dm 6., Freitag. Um 9 Uhr in die Stadt. EinigeStunden beim Fürsten, und zu Hause. Um 2 Uhr nachWeinhaus. Den ganzen Tag Regen, so daß ich mich mehr-mals in die Stadt zurückwünschte, um so mehr, als man-cherlei lästige Geschäfte den Aufenthalt hier unbequem zumachen begannen. Ich las und schrieb indessen den gan-zen Abend, hatte einen Besuch von Hauptmann Jetzer(der mir höchst unangenehme Mittheilungen über das Be-nehmen des Marquis Paulucci zu machen hatte) — gingum halb 10 (ziemlich unheiter) zu Bette, hatte aber, Gott-lob, eine gute Nacht.

Dm 7. f Sonnabend. Das Wetter klärte sich auf; undheute endlich dispensirte ich mich einmal von dem Besuchein der Stadt. — Las und schrieb vieles (von Studien