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lingslektüre unterbrach, mich wirklich ermüdete, und wohldas Seinige beigetragen haben mag zu der unruhigen undunangenehmen Nacht, die mir hierauf zu Theil ward.
Den 9., Donnerstag. Ein sehr ruhiger Tag! Ich bliebbis zum Essen mit allen Besuchen verschont, und warf michdaher ganz in die Studien. — Nach dem Essen hatte ichBesuch von Pilat, und von meinem guten Freunde Popp,der so eben, nach einer langen Abwesenheit, von Hermann-stadt zurückgekommen war. Dann studirte ich wieder un-gestört bis halb 10, und hatte eine nicht üble Nacht.
Den 10., Freitag. Um 11 Uhr ließ ich mir, auf Türk-heim's Rath, eine gute Portion trockener Schröpfköpfesetzen. — Um 2 Uhr Besuch von der Gräfin Wrbna undder Gräfin Fuchs. — Nach dem Essen Besuch vom Für-sten Metternich. — Abends Graf Schulenburg. Mit-telmäßige Nacht.
Den 11., Sonnabend. Dr. Hornecker (All well!) —Huszar. — Marquis de Caraman. — Fleißig gearbeitet.Abends Pilat, dann Oberst Kavanagh und GeneralLangen«u. — Sehr guter Schlaf. Allmählig, obgleichsehr langsam, nehmen auch die Kräfte zu.
Den 12., Sonntag. Graf Lebzeltern — Fürst H a tz -seldt. — An der Kritik einer Canning'schen Depesche ge-arbeitet. Leichte Anwandlungen von Brustbeklemmung.Um halb 11 Uhr eingeschlafen, und eine ziemlich guteNacht.
Den 13., Montag. Adam Müller. — Ankunft dertürkischen Post vom 25. Oktober. — Baron Stürmer. —Um halb 3 Uhr in den Prater gefahren, und, nicht un-zufrieden, um halb 4 zurückgekehrt. Besuch des FürstenMetternich während meines kleinen Diners, welches (da