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zeltern,- Sedlnitzky, Rothschild rc. Um halb 2 zuHause. Fortgesetzte Beschäftigung mit der Parlaments-sitzung vom 12. Dezember. — Besuch von Schulenburg.Um 10 zu Bette.
Dkn 28., Donnerstag. Langer und sehr interessanter Be-such des Baron Münch. Fortdauernde Beschäftigung mitder Canning'schen Rede. — Pilat. — Abends Huszar.— Wichtige Ausarbeitungen über die Vorschriften fürunsere Marine im Archipelagus.
Den 29., Freitag. Nicht ausgegangen. Fürst Metter-nich bei mir; überdies Hofrath Brenner, A. Müller rc.Viel gearbeitet. Eine Législation für die neutraleSchifffahrt! — Abends Graf Schulenburg. — In dergrößten Thätigkeit des Geistes — Unzufriedenheit, und Un-muth — daß ich so wenig zu Stande bringe, daß die Zeitmich so drängt, das Leben so unbarmherzig kurz ist.Abends, wenn es zum Schlafengehen kömmt — wonach ichmich jetzt wieder wenig sehne, und wozu ich mich durchausnur aus Maxime und Selbstpflicht entschließe — bin ichoft durch das Gefühl dieser Enge, dieser Ohnmacht, diesesDranges, ganz niedergedrückt. So viele Lektüren, so vieleStudien, so viele anlockende Beschäftigungen, neben so vie-len kurrenten Geschäften — und diesem reißendschnellenAbfluß der Stunden!
Den 30., Sonnabend. Ich fuhr um 10 zum Fürsten,und hatte lange Gespräche mit ihm. Das über die Can-ning'sche Rede stand oben an. — Dann gerieth ich mitihm in eine Art von Diskussion über die neuerlich vonProkesch und Kavanagh mir zugekommenen Mittheilungen,über welchen Gegenstand ich ihm nachher auch einen star-ken Brief schrieb. Der Tag verfloß unter mannigfaltigenGeschäften.