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Den 31 m Sonntag. Gratulationsbesuche von mehrerenmeiner Leute — dann auch von Pilat, Hornecker,Kourier Gameyra, Türkheim, Rothschild (sehr lange).Um 2 Uhr fuhr ich zur Gräfin Fuchs, und erhielt, indemich die Treppe Herabstieg, die Nachricht von dem Tode desGenerals Steigentesch. Während daß ich bei Lorh saß,war der Fürst bei mir gewesen. Ich beschäftigte mich bisgegen Abend mit Revision einer Depesche für Konstantinopel,hatte einen Besuch von Tettenborn, und beschloß dasJahr in trüber und unmuthiger Stimmung; wenig zufrie-den mit Gegenwart und Zukunft, weil mir Zeit und Kräfteabgehen, weil sich meine Geschäfte unangenehm durchkreuzen,weil nicht die Last, wohl aber die Natur derselben michoft niederdrückt — endlich weil der fatale Brustkrampf, denich im Zustande der Ruhe nur selten fühle, der sich aberbei der geringsten Bewegung anmeldet, mich gewaltig hemmtund ängstigt, auch manchmal Besorgnisse schlimmerer Uebelerregt.
F. v. Ge»tz. IV.
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