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Botschafters. Türkheim. — Nachher den ganzen Taggearbeitet. Abend Rezenda.
Den 8., Montag. Langer Besuch von Baron Münch.— Studirt. — Schlegel. — Abends Besuch von Schu-lenburg. Die Nächte wieder ziemlich gut, obgleich mirhäufiger Disposition zum Brustkrampf.
Den 9., Dienstag. Kleine Störungen abgerechnet denganzen Tag gelesen und studirt. Gänzlicher Mangel anAppetit, doch ohne weitere Zufälle. — Gegen 10 Uhr zuBette, und eine vortreffliche Nacht.
Den 10., Mittwoch. Diesen Morgen um 9 Uhr wurdedas längst besprochene, früher viel von mir bekämpfte,neuerlich auf wiederholtes mächtiges Zureden verschiedenerFreunde, hauptsächlich Metternich's und Türkheim's,im Grundsatz angenommene Projekt, mir eine Fontanellesetzen zu lassen, in größter Stille (durch Dr. Kriesch) voll-zogen. — Eine Stunde nachher fuhr ich zum Fürsten. BeimZuhausekommen hatte ich einen kurzen, aber Äußerst hef-tigen Anfall von Brustkrampf. — Den übrigen Tag hin-durch wohl. Abends Besuch von Hormayr und vonAdam Müller. Um halb 10 zu Bette, und sehr gutgeschlafen.
Den 11., Donnerstag. Das Wetter ist seit vier Tagenäußerst stürmisch. — Ich blieb zu Hause; die Fontanellefing an zu wirken, doch sehr gemäßigt. Ich war — nebenallerlei kurrenten Lektüren — mit einer schwierigen Ueber-setzung für den Beobachter beschäftigt. — Hatte Besuch vonFürst Hatzfeldt — dann von Prinz Philipp von Hessenund Gräfin Fuchs; Abends Graf Schulenburg. Schliefum 10 Uhr ein, erwachte aber um 12 Uhr mit starkerBrustbeklemmung, die absatzweise, mit untermischtem un-