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mancherlei Erleichterungen; und die Nacht ward ruhigerals ich geglaubt hatte. Von Brustlrampf sogar nichts.
Den 19., Montag. Ich stand erst gegen 9 Uhr auf. —Ein furchtbares Zucken, Stechen und Brennen am Armverfolgte mich den ganzen Tag, und gab mir großen Miß-muth. Indeß las und arbeitete ich doch mehrere Stunden,hatte Besuch vom Herzog von Nassau — Pilat, Hülse-mann rc., ging um 10 Uhr zu Bette, hatte unruhigenSchlaf, Brustkrampf um 4 Uhr Morgens.
Den 20., Dienstag. Die Kälte, gestern noch auf 20°,war diesen Morgen auf 5° zurückgegangen. Meine Be-schwerden aber, leider, nicht, obgleich mancherlei Versuchegemacht wurden, das Brennen am Arm wenigstens zu lin-dern. — Besuche von Türkheim, Pilat, GrafWoron-zoff, russischem Gesandten in München, General Tetten-born, Fürstin von Hatzfeldt, Hofkanzler von Stahl;endlich von 7 bis halb 10 Uhr Adam Müller, mit wel-chem ein sehr ernstes Gespräch sich entspann. — Um 10zu Bette, und eine unerwartet gute Nacht.
Den 21., Mittwoch. Besuche von Baron Stürmer,Graf Lebzeltern; zwei lange Gespräche über die bevor-stehenden Verhandlungen mit der Pforte, über welche ichauch auf Veranlassung der letzten russischen Piècen, meineBemerkungen niederschrieb. Abends Besuch von Schulen-burg; in der Nacht eine ziemlich böse Stunde. Dannguten Schlaf bis 8 Uhr.
Den 22., Donnerstag. Besuche von Herz, HofrathBrenner, Graf Lebzeltern, Fürst Wittgenstein. Kor-respondenz mit dem Fürsten über die türkisch-griechischenFragen. — Lektüre der rückständigen Zeitungen. Besuchvon Graf Clam. — Um 10 Uhr zu Bette. — Um 4 UhrMorgens ein starker, bis zum Erbrechen führender Pa-