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Graf Lebzeltern; nachher mit diesem sehr wichtige Korre-spondenz; Besuch des Obersten Rosner, Graf Lützow —während ich mit ihm über das diplomatische revirementspreche, welches ihn von Petersburg wieder nach Rom zu-rückführen soll, kömmt der zum Botschafter in Rußlandnunmehr bestimmte Graf Zichy zu mir. Etwas späterGras Kollowrat, der in einem höchst interessanten, ob-gleich traurigen, niederschlagenden Gespräch bis gegen11 Uhr bei mir blieb. — Unruhige Nacht.
M ä r z.
Den 1 M Donnerstag. Auf Türkheim's Rath ließ ichmir sechs Schröpfköpfe setzen, die ihre volle Wirkung tha-ten; ob sie mir Erleichterung verschaffen werden, steht beiGott; ich fühle mich nichts weniger als hoffnungsreich, binvielmehr very dejected, very gloomy. — Arbeitete denganzen Tag an lahmen, unbefriedigenden Depeschen —hatte, außer Pilat, nur Abends einen langen Besuch vonGraf Schulenburg, demjenigen meiner wahren Freunde,mit welchem ich mich am liebsten unterhalte. — Um 10 Uhrzu Bette. Um 11 Uhr eingeschlafen; um 12 Uhr miteinem starken Anfall von Brustkrampf erwacht; dann aber,obschon durch einen katarrhalischen Husten häufig gestört,einen guten Schlaf bis 7 Uhr genossen.
Den 2., Freitag. Belio, Türkheim, Lebzeltern,Pilat, Baron Maltzan rc. Depeschen geschrieben. Abendsein langer Besuch von Oberst Kavanagh. — Die Nacht,
F. v. Gentz. IV. 17