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zu beendigen. — Um 10 Uhr hatte ich ein langes Gesprächmit Belio. Dann ließ ich mich zum Fürsten tragen. —Ankunft einer Depesche aus Konstantinopel vom 28. Febr.Von 2 bis 3 Besuch des englischen Botschafters. Ich hattenichts als gute Nachrichten gehabt, und befand mich auchheute recht leidlich, arbeitete bis 10 Uhr und hatte einegute Nacht.
Den 16.., Freitag. Erwachte wieder um 6 Uhr, schriebden ganzen Vormittag Depeschen. Besuch von Baron Stür-mer, von Graf und Gräfin Wimpffen, und GräfinWrbna. — Brief von meiner Schwester in Berlin, diemir den Tod meines Bruders Ludwig meldet. Die Un-gleichartigkeit unserer Karaktere hatte uns jederzeit in einergewisien Entfernung von einander gehalten; durch 25 Jahresahen wir uns nicht; sein Tod konnte daher keinen sehrlebhaften Eindruck auf mich machen. Herabgestimmt aber,wie ich es jetzt bin, fühle ich diesen Vorfall, als sprächeauch mich eine Todeszunge an. — Von 8 bis 9 warSchulenburg bei mir; nachher schrieb ich noch eine kurzeAntwort an meine Schwestern. So schloß einer der fin-stersten Tage meines Lebens! Die Nacht meldete sich erstschlecht an, fiel aber besser aus als ich gedacht hatte.
Den 17., Sonnabend. Um 10 zum Fürsten. Ankunftder türkischen Post vom 26. Februar. Lektüre der De-peschen, und Diskussion derselben, kraosontidns: GrafSedlnitzky, Graf Zichy und Graf Lebzeltern. Um2 Uhr zu Hause. Besuch von dem Fürsten Buttera,nachher von der Fürstin Hohenzollern. — Eine ziemlichausgedehnte Expedition nach 5 Uhr geschlossen. Abendund Nacht nicht übel.
Den 18., Sonntag. Besuch von Rothschild, dann vonHerz. Um halb 11 Uhr zum Fürsten. Wichtige Gespräche