Band 
Vierter Band.
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Erbrechen, wobei er mir freundlich den Kopf hält. — Erverläßt mich um halb 10. Alsdann guter Schlaf bis auden Morgen.

Den 21., Mittwoch. Um 8 Uhr aufgestanden. Besuchvon Pilat, Lebzeltern, Baron Maltzan, Huszar. Da-bei Mancherlei geschrieben. — Gegen Abend einen Briefan Ottenfels, bei welchem Schulenburg mich unter-bricht, den ich aber schnell abschließe, um ihn durch einendiesen Abend abgehenden Kourier zu befördern. Schulen-burg bleibt bis halb 10 Uhr. Im Anfang der Nacht hatteich ein paar leichte Anwandlungen; es ging aber nach-her gut.

Den 22., Donnerstag. Sturm und Regen. Aeußerstschlechtes Wetter. — Auch blieb ich den Vormittag (außerBelio und Pilat) ganz ohne Besuch. — Nachmittag warich mit allerlei Lektüren beschäftigt. Abends Besuch voneinem alten Freunde, Baron Wessenberg, der bis halb11 Uhr blieb. Die Nacht war nicht übel.

Den 23., Freitag. Um 11 Uhr zum Fürsten. Neuig-keiten aus Paris und London. Gespräche mit Lebzeltern,Mercy, Graf Sedlnitzky rc. Ich blieb bis 2 Uhr,fühlte meinen Geist ziemlich frei, arbeitete auch sogleich mitgutem Erfolg an einigen Redaktionen, und war den gan-zen Abend allein. Die Nacht, bis auf einige schwereTräume, ruhig.

Den 24., Sonnabend. Dagegen heute wieder ein schlim-mer Tag. Heftiger Kopfschmerz, hauptsächlich über demlinken Auge. — Besuch von Stürmer. Von halb 12 bis2 Uhr beim Fürsten in unangenehmen Explikationen. —Nach 5 Uhr legte ich mich zu Bette; der Kopfschmerz ver-ging; ich las ein paar Stunden, hatte ein gutes Gesprächmit Graf Wratislaw, als auf einmal die Brustbeklem-