Band 
Vierter Band.
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dem Grafen Deym über sein Projekt einer Schifffahrts-Kompagnie unterhalten konnten. — Als ich wieder nachHause kam, fühlte ich mich von der Fontanellenwunde mehrals gewöhnlich inkommodirt; und als der Chirurgus siebesichtigte, ward mir ein höchst empfindlicher Schmerz zu-gefügt, der über eine Stunde anhielt. — Um 5 Uhr fuhrich zu Wellesley's, wo ich mich zum Essen engagirthatte. Da ich in den zweiten Stock steigen mußte, über-fiel mich dann ein heftiger Brustkrampf. Ich erholte michindessen bald; als ich aber nach 7 Uhr zu Hause kam, woA. Müller meiner wartete, erfolgte abermals ein starkerAnfall, der mit einem heftigen Erbrechen endigte. — Daraufunterhielt ich mich, weil alles vorüber war, mit Müllerbis 10 Uhr, und hatte nachher eine vollkommen ruhige,sehr gute Nacht.

Den 19., Donnerstag. Früh Besuch von Pilat, BaronHormayr und Hofrath Brenner. — Dann zum Fürsten.— Von 1 Uhr an für den Fürsten gearbeitet. AbendsBesuch von Wessenberg und Schulenburg.

Den 20., Freitag. Besuch von Baron Münch. Dannzum Fürsten. — Nachher nach Weinhaus, wo ich die Ve-getation herrlich vorgerückt fand. — Von da fuhr ich umhalb 4 gerade zu Tettenborn's, die mich sehr freundlichaufnahmen, und bei denen ich mit Münch, Fürst Witt-genstein, und einigen Anderen dinirte. — Beim Zurück-kehren hatte ich wieder einen kurzen Anfall von Beklemmung.Beschäftigte mich bis 10 Uhr mit Schlegel's Vorlesungen;und die Nacht war gut.

Den 21., Sonnabend. Besuch von Hofrath von Krieg(eine neue Bekanntschaft). Um 12 Uhr zum Fürsten. Nach-richt von der Ministerialrevolution in London. — Ich hattemit der Gräfin Fuchs eine Spazierfahrt nach Weinhaus