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vollendete meine Expedition nach Bucarest, und einen lan-gen Brief an Ottenfels. Begab mich um 11 Uhr zumFürsten, und, da ich diesen wegen einer ungarischen Kon-ferenz nicht sehen konnte, zu Baron Stürmer, mit wel-chem ich eine lange Verhandlung über die Angelegenheitenmeines Freundes Müller, dem es seit einiger Zeit übelgegangen ist, zu meiner Zufriedenheit endigte. — Um2 Uhr fuhr ich mit dem mir so lieben Kinde und seinerMutter nach Weinhaus. Der Himmel war heiter, derGarten schön; aber die gestrigen Regenschauer hatten dieLuft sehr fühlbar erkältet. — Ich würde mich nicht langeaufgehalten haben, wenn nicht ein Besuch von Sir Henryund Lady Wellesley mich eine gute Stunde fixirt hätte.Abends hatte ich Besuch von Wessenberg, dann abervon A. Müller, mit welchem ich bis 10 Uhr erst überseine eigenen Interessen und Sorgen, dann über wissen-schaftliche und religiöse Gegenstände sprach.
Den 3., Donnerstag. Nachdem ich von 10 bis 12 beimFürsten zugebracht, fuhr ich nach Weinhaus, und nahmdas erste alkalische Bad. Um 4 Uhr nach der Stadtzurück, und um 5 Uhr in den Metternich'scheu Garten,wo ich mit den Prinzessinnen, Gräfin Wrbna und The-rese, Graf Kollowrat, Fürst Windischgrätz, FürstReuß, Baron Wessenberg speiste. Abends Besuch vonGraf Clam, der morgen nach Böhmen abreist. Ich warden ganzen Tag sehr guter Laune, las mit vielem Genußdie satyrischen Blätter des Saphir, die mir Baron Wer-ner von Berlin geschickt hatte rc.
Den 4., Freitag. Da ich den Fürsten mit Ilimgaricisbeschäftigt fand, so konnte ich mich bald wieder nach Hausebegeben, und fuhr um halb 1 bei schönem Wetter nachWeinhaus, um dort das zweite Bad zu nehmen. Um 5 Uhr