Nachrichten von den zu Paris vorgefallenen Ereignissen —von der unerwarteten Rückkehr des jungen Schwarzenbergaus Brasilien rc. mittheilte. — Um 8 Uhr kamen die GräfinFekete, Gräfin Fuchs, die beiden Prinzessinnen, BaronKreß, Curländer, Felix Woyna zu mir; ich machteeine Parthie, die bis gegen 12 Uhr dauerte. Schlief ziem-lich gut.
Den 8., Dienstag. Um 10 zum Fürsten. Depeschen-lektüre mit Lebzeltern. — Nachher Türkheim bei mir.
— Um 2 Uhr nach Weinhaus. Entschluß, mich hier nie-der zu lassen, wozu mich die Schönheit des Wetters unddes Gartens bestimmte. Mit der einzigen Einschränkung,daß mich Abends doch, des Einheizens ungeachtet, etwasfror, befand ich mich sehr wohl, und hatte auch eine rechtgute und angenehme Nacht.
Den 9., Mittwoch. Um halb 10 in die Stadt. Besuchvon Belio, und von Baron Stürmer. Ein kurzer Auf-enthalt in der Staatskanzlei, dann nach Weinhaus zurück.
— Nachmittags Besuch von Müller und seiner Familie,und Hülsemann; um 10 Uhr zu Bette.
Den 10.., Donnerstag. Der Morgen war noch schön;aber zwischen 10 und 12 ward das Wetter ungestüm. Um10 Uhr in die Stadt. Besuch von Dr. Hornecker, undHofrath von Krieg. — Um 11 Uhr zum Fürsten; bis1 Uhr mit ihm konferirt. Um halb 2 nach Weinhaus. —Hier den ganzen Nachmittag und Aberid an einer höchstwichtigen Depesche für London gearbeitet. Um halb 11 Uhrsehr zufrieden zu Bette. Besuch von Kavanagh.
Den 11., Freitag. Um 11 Uhr mit meiner Arbeit indie Stadt. Der Fürst approbirt sie curn summo applausa.
— Um 3 Uhr mit dem Fürsten in den Schwarzenberg'-schen Garten gefahren, um dort die Pflanzen-Ausstellung