279
anzusehen. Von da nach Weinbaus zurück, und bis 11 Uhrgearbeitet.
Den 12. i Sonnabend. In sehr guter Leibes- und Ge-müthsstimmung, obgleich das lange Ausbleiben der tür-kischen Post mich einigermaßen beunruhigen mußte. Um11 Uhr in die Stadt. Bis 1 Uhr beim Fürsten. Bei derGräfin Fuchs. Um 3 Uhr hinaus. Sehr schönes Wetter;große Freude am Garten. Dann aber wieder bis gegen 11gearbeitet. Eine halbe Stunde nachdem ich zu Bette ge-gangen, hatte ich ohne irgend eine äußere Veranlassungeinen Anfall von Krampf, der ungefähr eine Viertelstundedauerte.
Den 13., Sonntag. Um halb 9 Uhr kam Rothschildzu mir; und indem ich mit diesem über eine Geldsachesprach, wurden mir die mit Unruhe erwarteten BucaresterBriefe eingehändigt; sie waren nicht ganz nach Wunsch,doch auch nicht ganz leer, und ihr Resultat neben dem derVerhandlung mit R. war doch für jetzt befriedigend genug.Um halb 11 fuhr ich in die Stadt, und brachte fünfStunden beim Fürsten zu; die Vollendung unserer In-struktionen für London, dann die Lektüre der türkischenBerichte vom 26. April ec. führten diese lange Sitzungherbei. Ich fuhr hierauf nach Weinhaus zurück, undbrachte den Ueberrest des Tages (der etwas regnicht war)ungestört, und nicht unangenehm zu; ging vor 10 Uhrzu Bette.
Den 14., Montag. Besuch von Belio. Um halb 11nach der Stadt. Ein paar Stunden beini Fürsten De-peschen gelesen. — Besuch der Gräfin Fuchs. — OberstKavanagh. Langes Gespräch über Prokesch. Um 4 Uhrnach Weinhaus. — Ein fünftes Bad genommen, worauf