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ein langes Gespräch mit Dr. Heidler, da ich Willenswar, die mir so sehr gerühmten Schlammbäder zu ver-suchen ; er widerrieth sie aber, so wie überhaupt jeden ernst-haften Gebrauch der Mineralwässer, in so fern ich michnicht für mehrere Wochen in Marienbad niederlassen wollte.
— Hierauf machte ich der Gräfin Voß einen ziemlichlangen Besuch, und wurde um 3 Uhr mit einem rechtguten Diner aus dem Wirthshanse regalirt. In dem Hause,wo Nanette mit ihren beiden Kindern wohnte, hatte icheinige sehr freundliche Zimmer gemiethet; in demselben Hausewohnte auch Leiden mit Angélique. — Um 5 Uhr fuhrich nach Königswart zurück; das Wetter war unzerstörbarheiter und höchst angenehm, obgleich heute so kühl, daßich mich beim Zurückfahren nach der warmen Stube sehnte.
— Die Prinzessinnen waren mit Mercy nach Franzens-brunn gefahren. Abends machte ich von 9 bis nach 11 Uhr(das Souper, dem ich regelmäßig beiwohnte, abgerechnet)die Parthie mit Mercy und Neu wall, und hatte aber-mals eine sehr gute Nacht.
Den 23., Donnerstag. Das Wetter war so kalt, daßich keine Lust hatte, mein Zimmer zu verlassen. Bis 3 Uhrarbeitete ich fortwährend an vielfältiger, lebhafter, undinteressanter Korrespondenz. — Nach dem Essen erholte ichmich an Lektüren, und Abends gegen 9 Uhr war die ge-wöhnliche Parthie mit Mercy und Neuwall. Im Ganzenbin ich sehr zufrieden.
Den 24., Freitag. Ich fuhr um halb 11 nach Marien-bad, hatte dort Besuch vom Polizeikommissar Richter, Dr.Heidler, und Graf Hartig, Gouverneur zu Gratz. —Um 2 Uhr speiste ich im Gasthofe bei Kling er, mit derGräfin Boß und ihren beiden Töchtern, Fürst und FürstinLynar, und Dr. Heidler. — Um 6 Uhr fuhr ich nach