Band 
Vierter Band.
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und dem seit einigen Tagen hier anwesenden Herrn vonNenwall. Um halb 11 zu Bette.

Den 19., Sonntag. Ich war den ganzen Tag übersehr beschäftigt, schrieb Briefe nach Paris, London, Wien,Teplitz, Dresden, Berlin. Zwischen 1 und 2 hatten wirein leichtes Donnerwetter. Zu Mittage speisten mehrereMarienbader bei uns: nämlich die Gräfin Voß, GräfinLaszanski, Fürst und Fürstin Lynar, der Oberkammer-herr GrasRechberg, GrafTaufkirch rc. rc. — Nachherschrieb ich wieder bis 8 Uhr, und machte dann die gestrigeParthie.

Den 20., Montag. Um 6 Uhr aufgestanden. Der Fürstfuhr gegen 8 Uhr mit seinem Sohne über Karlsbad, wo-hin gestern Neumann und Graf Esterhazy vorangegangenwaren, nach Teplitz. — Um halb 10 Uhr fuhr ich mitBaron Sieber und Leopold nach Marienbad, stieg inder Wohnung im Abel'fchen Haufe ab, und besah spätermit dem Polizeikommissar Richter die herrlichen Anlagendes Ortes. Um 2 Uhr fuhr ich, bei dem herrlichsten Wet-ter, nach Königswart zurück, wo sich heute das Diner ausdie beiden Prinzessinnen, Mlle. Tardiveau, Graf Merch,Baron Depont und Neuwall beschränkte.

Den 21., Dienstag. Bis gegen 3 Uhr anhaltend anwichtigen Briefen gearbeitet. — Leopold's Familie kömmtvon Marienbad. — Nach Tische ging ich mit ihnen in dieWirthschaftsgebäude, und Abends machte ich, wie auchschon gestern geschah, die Parthie mit Graf Merch undNeuwall. Ging um 11 zu Bette, schlief sehr gut, be-finde mich überhaupt, die Krampfanfälle ausgenommen,vortrefflich.

Den 22., Mittwoch. Ich fuhr um 10 Uhr nach Marien-bad, welches mir immer mehr und mehr gefällt. Ich hatte