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München, Graf Wimpffen. Ich unterhielt mich beson-ders mit Graf Bassenheim, Frau von Maltzan, unddem Prinzen Gustav. Um 7 Uhr nach Weinhaus zurück.
Den 10., Freitag. Ich fuhr um 11 Uhr in die Stadt,und blieb bis gegen 3 Uhr bei dem Fürsten- Die Ankunftder türkischen Post und eines englischen Kouriers an LordCowley beschäftigten uns nicht wenig. Da der Fürstmich zum Essen eingeladen hatte, so blieb ich bis 5 Uhrzu Hause, und hatte alle Hände voll zu thun. Um 5 Uhraß ich beim Fürsten mit seiner Familie, Graf Bassenheim,Baron Münch, Peppy Esterhazy rc. — Um 7 Uhrfuhr ich nach Weinhaus zurück, und blieb bis 9 Uhr beiLady Cowley. Die beiden Söhne des Lord Welling-ton nahmen Abschied, um nach Italien zu reisen.
Den 11., Sonnabend. Vormittag hatte ich einen Besuchvon A. Müller. Dann blieb ich den ganzen Tag inWeinhaus, und sah weiter keinen Menschen, arbeitetehauptsächlich an Auszügen aus den gestern angekommenenDepeschen aus Konstantinopel, und machte verschiedene Lek-türen, unter anderen Pradt: vu système de l’Europe àl’égard de la Russie, und des Professor Schütz kleineSchrift über die neue Ausgabe von Goethe's Werken(mit welcher ich mich seit einiger Zeit viel beschäftigte).Uebrigens war es ein kalter und regnichter Tag.
Den 12., Sonntag. Um 10 in die Stadt. Beim Früh-stück der Fürstin. Nachher bis 1 Uhr im Geschäft. —In Weinhaus Besuch von Lord Cowley, der mir dieäußerst angenehme Nachricht von einem meinem treuenSchweißer zugedachten Geschenk von 500 Gulden bringt;ein Umstand, der mich mehr als etwas, das mir selbst ge-schehen konnte, erfreut, mich belebt, und ermuthigt hat. —Hierauf las und studirte ich mit großem Interesse die