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neuesten Berichte der fremden Gesandtschaften zu Konstan-tinopel, fuhr um 8 Uhr Abends zu Cowley's, kam um10 zurück, hatte aber keine sehr gute Nacht; das heißt —denn ich kann weder über Schlaflosigkeit noch irgend einUebelbefinden klagen — ich war mit meinen Träumennicht zufrieden.
Den 13., Montag. Besuch von Hofrath Müller. Mitihm um 12 Uhr in die Stadt. Nachrichten aus Odessa rc.Bis 3 Uhr beim Fürsten. Um 4 Uhr nach Weinhaus..Die wichtigen Londoner Depeschen über das rusiische Pro-jekt der Blokade der Dardanellen in's Französische über-setzt. Langer Besuch von General Nugent, Gesprächeüber sehr interessante Gegenstände. — Seit Freitag fastbeständiger Regen, und der Thermometer auf 10°.
Drn 14., Dienstag. Um 11 Uhr in die Stadt. — LangeGespräche mit dem Fürsten, hauptsächlich durch die von mirübersetzten englischen Depeschen veranlaßt. — Um 3 Uhrnach Hause, und um 4 Uhr nach Weinhaus. Zeitungs-lektüren und Korrespondenzen. Abends von 8 bis 10 Uhrbei Cowley's; sehr vertrauliche Gespräche. — Lessing'sBiographie gelesen. — Sehr gut geschlafen. Mein Be-finden untadelhaft. Diesen Morgen nahm ich, nach einergestrigen gründlichen Unterredung mit Dr. Licht en sels,zum drittenmale ein Pülverchen von Spigelia Anthemia.(Cf. 15. und 22. September.)
Den 15., Mittwoch. Ich fuhr um 10 Uhr — bei 5Grad Kälte, und ganz entsetzlichem Wege — in die Stadt;hatte lange Gespräche mit dem Fürsten, Herzog von Wür-temberg, Graf Sedlnitzky, über die großen Vorgängedes Tages, fuhr gegen 3 nach Weinhaus zurück, und zwarüber Währing, wo ich Theresen zum Namenstage be-schenkte; kam um 4 Uhr nach Hause, speiste um 5 Uhr
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