Band 
Vierter Band.
JPEG-Download
 

436

bei Lord Cowley, mit zwei Engländern (Mr. Bankesund Mr. Clarendon). — Von 7 bis 11 Uhr gelesenund geschrieben.

Den 16., Donnerstag. Wetter und Weg immer gleichschrecklich; auch freue ich mich jetzt schon über den nahebevorstehenden Rückzug in die Stadt. — Von 11 bis 2beim Fürsten. Unterredung mit Münch. Gemälde derFürstin von Enders. — Um 3 Uhr nach Weinhaus. —Besuch von drei Stunden von Graf Bassenheim, unddann von Klees. — Diesen Morgen brachte mir LordCowley das wirklich splendide Geschenk für meinen gutenSchweitzer.

Den 17., Freitag. Ich blieb heute in Weinhaus, undkam den ganzen Tag nicht aus meiner Stube. Der Him-mel hatte sich aufgeheitert, die Kälte aber nicht viel ab-genommen. Ich beschäftigte mich am Vormittage mit demAufräumen- meiner Papiere, nachher mit mancherlei Lek-türen und Schreibereien, hatte Nachmittag einen Besuchvon Pilat, schrieb an Ottenfels und Prokesch, undwar mit diesem Tage sehr zufrieden. (Heute früh nahmich das vierte Lichtenfels'sche Pulver.)

Den 18., Sonnabend. Ich fuhr um 10 in die Stadt.Nachrichten aus Jassy und Belgrad über die Unfälle derruFischen Armee. Während uns diese Neuigkeiten (nebsteiner Expedition aus London) lebhaft beschäftigen, kommenauch Briefe aus Odessa an, und geben uns Räthsel überRäthsel. — Ich fuhr erst um 4 Uhr nach Weinhaus zu-rück, wo ich den Abend damit zubrachte, zwei höchst merk-würdige Artikel der Times in's Französische zu übersetzen.

Den 19., Sonntag. Ich fuhr um 10 Uhr in die Stadt,blieb bis 12 mit dem Fürsten bei der Fürstin, kam gegen2 Uhr nach Hause, schrieb Briefe nach London, fuhr