das Studium der Theologie betr. 467
im guten Verstände des Worts, müssen wir Alleseyn: denn die Lehre von Einem Gott ist derGrundstein des A. sowohl als N. Testaments, unddie Dreigötterei ist klarer Unsinn.*)
*) Aus einer Jugendschrift des Berfassers dieser Briese,die nun kein Interesse mehr hat: Nachrichtvon einem neuen Erläuterer der h.Dreyeinigkeit, (0766, 8. 82. S.) (G-F.Srend er) behalten wir nur folgende Stellehierauf: „Alle die, so die h. Dreyeinigkeit bis-her haben erklären wollen, sind, wie mich dünkt,von dreierlei Gattung: ich will die erste diekirchliche, die zweite die historische, diedritte die philosophische Erklarungsartnennen.
1.) Die kirchliche: Man sucht das WortGeist aus der heiligen Sprache des A» u. R. T.zuerklären; man bestimmt das Wort, Sohn Got-tes, aus dem Verstände der hellenistischen Zeit;die Machtsatze Johannes erklärt man aus derBedeutung der plalonisirenden Christen: die Aus-drücke des Brieses an die Hebräer aus der alle-gorischen Denkart der philonisirenden Christen;das Wort Zeugen, erlösen, fallen, ausdem Redegebrauch der Kirche; man entdeckt dieMetempsychosts der Begriffe, die nach jedem Zeit-alter in einerlei Worten und Lehren gewesensind; u. d. m. diese Erklärungsart sollte keinenEifer gegen sich erwecken: sie fordert Gelehrsam-keit, historische und SprachenkenntniH, und einenUuslegergeist; daher kann sie wenigstens, wennsie treu ist, Baugeräthe liefern. Und sollte der