Band 
[Adrastea I & II.]
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III. Großbritannien

zu bezwingen, die Gefahren, die er zu bestehen hak-te. Wem der Weg zur Ehre so offen ist, daß alsPage und als Colonel Königinnen sich in ihn ver-liebten, wer durch Frau und Töchter, durch Schwie-gersöhne, Schatzmeister, Minister, Parthey undBalladensanger Alles gilt, wer die Ruhezeit des Feld-zuges dazu anwendet, an Deutschlands Höfen um-herzurcisen, und einem neuen Könige von Preußendie Serviette zu reichen, der kann ei» liebenswürdi-ger kluger Hofmann seyn; ist er deßhalb aber derErste der Menschen? Daß unbeweglich - lmpvrkankeCentrum der Machte Europa's war Marlborough sowenig, als wenig er seine Nation auch nur imKriegsruhm zur vornehmsten in Europa gemachthat. Oder sie müßte sich bey dieser Erhebung soangegriffen haben, daß seitdem, das Jahrhunderthinab, auf dem festen Lande sich kein BcitlischerFeldherr als der größte der Menschen erwiesen. ZuEnde des Jahrhunderts war Marlboroughs Feldzugeine Französische Romanze worden, die man demunglücklichen Dauphin in der Wiege vorsang.

St. Pierre hat über den großen undden berühmten Mann geschrieben *), da erdann nicht nur mehrere Namen des Alterthums undneuerer Zeiten, Solon, Epaminondas, Ale-xander, Scipio, Cäsar, Sylla, Eato,Heinrich I V., Descartes, KarlV., nachseinen bekannten Grundsätzen mustert, sondern zuletztfür einen großen Mann tont aourt keinen er-

*) Osuvr. äs 8t. kierrs l'oru. XI. p. 33. 8ur le6ranä Homins st sur l'homins Illustre,