Band 
[Adrastea I & II.]
Seite
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III. Großbritannien

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System haben, desto anziehender wird ihre Sphäre.Zartschwache Seelen lassen sich gern führen undentführen; daS Romantische ist der Kometen-schweif, der sie durch die Lüste tragt, oder der U!-Borak, auf dem sie die sieben Himmel durchwan-dern. Keiner neuen Sekte hat es daher auch anProselytinnen gcsthlt, die in ihr bald Prophetinnenwurden: denn wunderbar mischen sich in einem zar-ten Gemüth Wahrheit und Wahn, Gegenwart undHoffnung. Jcmehr eine Sekte mit der Zeit ihrenromantischen Anstrich verlor, desto mehr erkal-tete ihr Eifer, bis sie, wie andre, eine Art a ir-rn odellirter Gesellschaft ward, mit so vieloder so wenig Vernunft, als ihr Zweck oder ihrModell zuließ.

Glauben sollte man also, daß einmal alles Ro-mantische der Wahrheit allein huldigen müsse, hul-digen werde. Je mehr falsche Schminke durch alleJahrhunderte hin der Menschheit abgestrichen, jemehr Farbenkasten dem Illuminator scharf untersuchtworden; desto eher, sollte man glauben, müsse Wahnund Betrug aufhören, und das Aufserordent-liche, das Feen massige, der Gottesordnungin der Natur sich fügen. Eben hiedurch gewönnedaS Seltne, das Erhabne, das Göttliche im Men-schen, die höchste Energie, Würde und Klarheit.Falscher Schimmer, Betrug und Verführung ver-schwanden; an die Saifenblasen der menschlichenGesellschaft, an ihr Spülwasser voll Unrath dachteman gar nicht mehr/ als seyn sie romantischeCharaktere.

Aber auch dem wahren romantischen Charakterhält Adrastea ein strenges Maas vor; eine Linie