allenthalben aber zeigt die Rechtfertigung, was sievernichten soll, den stolzen, kühnen, heftigen, par-theymachenden, gewinnsüchtigen Charakter einer Frauvon Stande, die ihren Gemahl und ihre Familiegroß und reich zu machen Alles daran setzt. DiePrinzeß, nachher Königin Anna, (deren zweyte,nachher erste lacl^ ok tlrs Kscloftairrdsr sie war,)erscheint in diesem Account ihrer abgedankten Freun-din nicht zu ihrem Nachtheil. In der ersten Halstedes Buchs ist sie der Lady Sarah wärmste Freun-din ; alle Zureden, alle harten und verächtlichen Be-gegnungen König Wilhelms und der Königin Maria,ihrer Schwester, die gewiß weit gingen, konnten sienicht bewegen, eine dem Staat gefährliche Person,die ihre Freundin war, von sich zu entfernen. LadySarah erlaubt sich in dieser Periode harte Ausdrückegegen die Königin Maria, unter andern daß sienc> Kovvels, kein Gefühl gehabt habe * *). Jedewahre Freundin, würde sie nicht, eben der Freun-din zu Liebe, die ihretwegen so viel Unannehmlich-keiten ausstand, sich von ihr entfernt und kein«Feindschaft zwischen Schwestern gestiftet haben, dieauch der Tod nicht versöhnte? Nicht aber so UlrsIUeeirmn, (so nannte sich Sarah in ihren Briefen
herausgab, denen n k>U1 vinäicaiion ok 8er6raee null ok 8er Llisracier iu Aensralfolgte. Ihre Geschichte war als Iristoirs ss-ereite äs In kleine Laralr ei äse LsrsrisnS(Oxford 1701. 1712.) erschienen. ^
*) Lds evanieä doveels x