IV. Charakterzüge
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fahr aussehen, sie durch das abgeschmackte Systemjener Schriftsteller irre zu leiten. Man hat leiderzu viel traurige Beyspiele an den größten Logikernvon dem Schaden, den diese Werke anrichten*)."Beym zweyten Examen wurde er zwar nicht abge-wiesen, ihm aber nur sx spemali graria die Dok-torwürde ertheilt. Dies sollte heißen aus besondrerNachsicht; als er aber das Diplom in Irlandaufzeigte, nahm man den Ausdruck für eine Ehren-erklärung, als ob man ihm aus besondrerGunst und Affektion mit auszeichnender Hochach-tung die Doktorwürde ertheilt habe. Wie nahe gren-zen beyde Auslegungen ! und in welchem Sinn schaffeman die meisten Dockoren?
Swifts Zurücksetzung, daß er zu keinem Bi-schosthum kam, bewirkte eine belcidigte Frau, dieGrasin von Sommersel, die ihm die ErwähnungJkcer in seiner Windsor-Prophezey nie vergab.Zuerst mußte der Erzbischof von Vork, Rath derKönigin bey Vergebung geistlicher Stellen, das Wortentfallen lassen: „Jhro Majestät müsse sich erstüberzeugen, ob der Mann, den sie zum Bischofmachen wolle, auch ein Christ sey?" dann wandtesie sich fußfällig an die Königin selbst. Und so warddas ziemlich grobe Mahrchen von der Tonne,das Swift, ungerecht gegen die Prcsbyterianer, zuGunst der hohen Kirche geschrieben hatte, von
*> Swifts Leben von Sherldan,