V. Die Grossen
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ten; in Allem was er thut und ist, ist er ein Held.Du lachst, Freund? Ich will Dir Beweise geben,die von der ganzen Welt anerkannt, die von Poeten,Mahlern, Bildhauern, Bildschnitzern, Geschichtschrei-bern, als solche berühmt gemacht und gepriesen sind,den Ninus von Assyrien, den Sesostris ausAegypten, den Cyrus aus Persien, den Griechi-schen Alexander, den Römischen Cäsar, untznaher zu uns, den großen Eonds aus Frankreich,Karl aus Schweden, den Persischen Kulikan —Du lachst noch?
Berf. Ich lachte über den dummen Thcmi-skokles, der, als er gefragt ward, wen Er fürden grössesten Helden hielte, antwortete: „Nicht^ Den, der erobert, sondern der rettet und erhalt;nicht Den, der zerstört, sondern der aufbaut, deraus einem Dorf eine Stadt, aus einem verachtetenWölkchen eine Nation zu machen weiß." —
Freund. Nach dem Begriff wäre also derBarbar Peter Alexiewit; in Rußland der grös-seste Held, der je gelebt hat.
Vers. Lhne Zweifel. In einem zahlreichenVolk entwilderte er jeden, außer sich selbst nicht;doch auch Er, nach Billigkeit gesprochen, muß diesenRuhm mit seiner Käthe theilen. Sie humanisirkeihn, wie Er die Nation humanisirte.
Freund. Im Alterthum, wen haltst Du fürden grössesten Helden?
Verf. Lhne Vergleich, den Lykurg us; für