Z14 Die Großen
P o i e n s. Verständig, väterlich, gütig. Warum konn-ten diese Bemerkungen nicht thätige Hülfe werden?
Gespräch eines Europäers mit einemInsulaner des Königreichs Democala.In einem erdichteten Lande realisirt Stanislaus seineWünsche für die politische Glückseligkeit eines Vol-kes , da man ihm, sie in seinem Vaterlands zu rea-lisiren, nicht gönnte.
Der vierte Band widerlegt die Irreligiosi-tät aus Grundsätzen des gesunden Ver-standes. Ueber die Unsterblichkeit desNamens. MoralischeReflerionen. UeberFreundschaft, Religion, Ph i lo sop hi e, Ge-setze, Gesellschaften, Tugenden und La-ster, über Leidenschaften, Glück und Un-glück, Zustände des Lebens, Vergnügun-gen. Eine Antwort auf die bekannte PreisfchriftRousseau's, ob Künste und Wissenschaften denVerfall der Sitten bewirken: Discours, worineine der vornehmsten Ursachen des Verfalls der Wis-senschaften m diesem Jahrhundert darin gezeigt wird,daß die, welcheWifsenschaft treiben, sichmehrere Talente zutrauen als sie haben.Wahr!
Ohne Anmaßung, mit Hellem, schlichtem Ver-stände sind alle diese Materien bearbeitet, der PersonStanislaus, der kein Gelehrter von Profession seynwollte, würdig. Wie entfernt von dem Aster - undAberwitz , der damals schon durch Voltaire's Nach-äffer Mode zu werden anfing. Lebenslang ward derKönig geliebt und geachtet; immer wird man ihnals einen gutmüthigen Mann, als einen redlichenSlaatsweisen ehren.