Band 
[Adrastea I & II.]
Seite
89
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zu Beförderung einer geistigen Reiches. 8g

der. Plötzlich ertönten um sie himmlische Töne; ihrAngesicht glänzte; um ihr Haupt leuchteten Sterne.Jetzt blickte sie mich an, wollte sprechen zu mir, und— ich erwachte.

D. Belehrt über deine National-Religionen,als ob sie zu Dir gesprochen hatte. Bedarfs derRebe?

W. Und doch wünschte ich Ein Wort aus ihremMunde vernommen zu haben. Jetzt fehlt dem TraumEtwas.

D. Wohl, Freund, ich will ihn fortsetzen, heutAbend unter den Sternen. An der Linde finden wirunS. Jetzt von Träumen zu Geschäften.

Die Adrastea des Christenthums.

Drittes Gespräch.

Dietrich. Ebe ich meinen Traum an den Dei-nigen knüpfe, Winnfried, muß ich Dir seine Ent-stehung erklären. Du weißt, Träume kleiden sich amliebsten in das Gewand von Jugend-Eindrücken,die zu jeder neuen Einkleidung fertig in unsrer Seelelagen.

In meiner Kindheit hatte ich einen auS dem Spa-nischen übersetzten geistlichen Roman gelesen, in wel-chem ein Verlangender, der Thorheit der Welkmüde, die Liebe Gottes aussuchte; zu einer an-