Band 
[Adrastea I & II.]
Seite
221
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zu Beförderung eines geistigen Reiches. 221

ans; jene, wenn sie mehrmals unvollendet blieben,schlagen den Muth nieder; diese, wenn man oft auchmehr als sie thäte, heben ihn damit nicht empor.

Anfangs übe man sich mit Zuziehung einigerHülfsmitrel, wie die jungen Schwimmer mitBlasen und Binsen; nachher lege man sich H in-d e rni sse in den Weg , mir Tänzer z. B. mit schwe-ren Schuhen tanzen. Denn in jedem Geschäft ge-langt man dadurch zur Vollkommenheit, wenn mansich am Schweren übt, als der gewöhnlicheBrauch federt.

Wo die Natur sehr mächtig, mithin der Siegüber sie schrver ist, wird man Stufenweise gehenmüssen, z. B. Erstens seine Natur auf eine ge-wisse Zeit hemmen wie Jener, der , wenn erin Zorn gerieth, ehe er etwas unternahm , die Buch-staben des Alphabets hersagte; zweitens sie mäßi-gen und an kleinere Portionen gewöhnen, wie z.B.wer sich vom Wein entwöhnen wollte, kleinere undkleinere Züge thun müßte; zuletzt wird man danndie Natur ganz bändigen und zahmen. WäreJemand stark und standhaft genug, sich Augen-blicks zu fassen und in Freiheit zu fetzen, der thätefreilich das Größeste:

Sein selbst Retter ist Er, der die herzverwunden?

den Bande

Riß und in Schmerz dabei Schmerz zu empfin-den verlernt *ft.

*) Der hohe Ausspruch ist fast unübersetzbar:

Opiiuins ille »Mini viuclex, lasllenriL xeMusViuaula ^nl ruplt, äsäoluitizus sernei.