Band 
[Adrastea I & II.]
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2Z4 II. Briefe zu Beförderung

aus der Bude des Lichtziehers in die Werkstätte desMesserschmiedes, in die Buchdruckcrei, von Bostonnach Neu-Vork, nach Philadelphia, London u. s.und bemerken, wie er allenthalben zu Hause ist, sichzu finden weiß, Freunde gewinnt, überall ins größereAllgemeine blickt und in jedem Verhältniß einen fort-strebenden Geist zeiget. Die Gallone seiner Bekann-ten und Milgenossen, die er dabei aufstellt, wiedieser hier verdirbt, dort jener zu Grunde geht; undwie Er dies oft vorausflehet und zu seinem Bestengebrauchet, ist äußerst lehrreich. Für jung« Leutekenne ich fast kein neueres Buch, das ihnen so ganzeine Schule des Fleißes, der Klugheit und Sittsam-keil seyn könnte, als dieses. Und wie ruhig ists ge-dacht! wie angenehm-scherzhaft erzabtt der liebens-würdige Alte! Glücklich, wer auf sein Leben zurück-sehen kann, wie Franklin, dessen Bestrebungen dasGlück so herrlich gekrönt hat. Nicht der Erfinderder Theorie elektrischer Materie und der Harmonika istmein Held, (obwohl auch in diesen ruhmwürdigenErfindungen Ein und derselbe Geist wirkte;) der zuallem Nützlichen und Wahren aufgelegte, und ausdie bequemste Weis« werklhatige Geist, Er derMenschheit Lehrer , einer großen MesischengesellschaftOrdner sei unser Vorbild. Auch außer denen ihmfreilich äußerst vortheiihaften Zeit- und Landes-umstanden mag er uns dieses seyn: denn Frank-lins Geist fände sich überall zurechk, auch da wowir leben.

Zu diesem Zweck werden Sie in seinem Lebenbesonders bemerken, wie er sich, trotz seiner Armuthund mechanischen Berufsark, selbst likerarische Bil-