Band 
[Adrastea I & II.]
Seite
269
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der Humanität. 26Z

müßte, in welchem sie der Menschheitdienten. Bei Crüget z. B. sind seine Pre-digten vom Verfasser des Christen inder Einsamkeit nicht genannt, mit denen erdoch, zumal im zweiten Theil, seinen Zeitgenossenso weit vorschritt. Crugvts wenige Schriftenverdienen zu bleiben, so lange die Deutsche Sprachebleibt; und es war mir ein angenehmer Umstand,hier zu finden, daß Carmer den Christen in derEinsamkeit zum Druck gefördert habe. Wie nun?ssollte der helldenkende, liebenswürdige Mann, dessenMoral so ganz die reine Humanität Christi athmet,ohne hinterlassene, des Drucks würdige, Schriftengestorben seyn? Und sollte Carmer, sollten diezwei Prinzen und die Prinzessin, die, wie die Bio-graphie sagt, ihr?» Verdienstvollen Lehrer in ihmehrten und liebten, sollten die Freunde, die ihnnaher kannten, dies Geschenk für Welt und.Nach-welt verloren seyn lassen? Ich hoffe nicht: den»nebst Sack und Spalding war Crugok nichtnur in jenen Gegenden, sondern für Deutschlandüberhaupt einer der ersten Verbreiter des guten Ge-schmacks und einer hellen Philosophie im Kreise sei-nes Berufes. Er muß nicht todt seyn; sondern erlebe?

3 . Da schwerlich etwas langweiligeres, als einunbestimmtes Leichenlob seyn kann: so sind eben diezartesten Saiten des menschlichen Herzens auch hier,wie mich dünkt, aufs leiseste zu berühren. Fami-lien - Freundes-Privatsi'tuationen, wenn sie nicht aufeinem hellen Detail beruhen, ertragen in allgemeinenAusdrücken selten ein langes Lob; man überschlagtS