Band 
[Adrastea I & II.]
Seite
301
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der Humanität.

Zoi

bald mit meiner Grabschrist, und gebt Rechenschaftvon mir, wie Babouc dem Engels Jthuriel vonParis gab" — —

Genug. Muß man nicht unwillig werden, wennman sieht, wie ein blühender Baum, eine so große,schöne Seele, nicht vom Sturme des Schicksals, son-dern von giftigen Winden und Stürmen einer herrsch-süchtigen Politik weniger schlechter Menschen so ge-beugt uud zerknickt wird? Die feste Eiche dauceteaus; der schöne Palmbaum erhob sich; seine fröh-liche , jugendliche Gestalt kam ihm aber nie ganz wie-der. Friedrich that seinem Lande wohl, wie seinGeist im großen Ganzen es erforderlich und nöthighielt; aber hart zu seyn hatte er wider Willen ineiner schweren Schule gelernct. Er sahe die Gefahrseiner Lander, seiner Krone, der Fortdauer seinerMacht; denn er hatte sie gegen ganz Europa behaup-ten müssen. Wie anders, als daß er fortan ernstund strenge an die Zukunft dachte? und der von ihmgegründeten Monarchie wenigstens das zum Schutzließ, was er ihr lassen konnte, Gerechtigkeit, innereOrdnung, Kriegsheere und Geld. Man verzeiheihm, wenn er für diese Dinge auch auf hauten Wegensorgte. Die böse Politik, die leider das Staakssp-stem Europa's ausmacht, zwang ihn dazu; und frei-lich gingen manche zartere Zweige der Humanität, dieder an sich selbst fühlbare, fröhliche Charakter Frie-derichs gewiß würde angebauet haben, dabei vcrloh-ren. Hat überhaupt die Menschheit in Europa einen