3i4 H. Briefe zu Beförderung
parlhcien vor Bedrückungen schützte? Aber, m. Ar,,wer hätte ihm bei diesem Allen die Hände bindenkönnen?
A. Sie kennen die Hyder nicht!
B. Wenn der Kaiser es u »verrückt gewollt,wenn er bei jedem Schritt, den er thun wollte, dieFolgen überdacht, die Auskunft gegen sie zum vorausbestimmt, so viel möglich, alle Aergernisse vermieden,sodann aber auch ruhig den Bann oder das Interdikterwartet hätte.
A. Dazu wäre eS wohl nie gekommen; die in-nern Verdrießlichkeiten und Unordnungen aber warendesto größer.
B. Lassen Sie es uns gestehen; an denen derKaiser zum Theil selbst Schuld war. Durch Nach-geben , durch Aergernisse, durch unvorgesehene Folgenu. f. Ueberhaupt scheinet es, daß er bei der Reli-gionsveränderung auf keinen festen Grundgebauet habe; alles blieb schwankend, und die harteBehandlung der Leisten in Böhmen —
A. Diese war eine Ucbereilung!
B. Nein! es war eine Folge des Unwillens, daßsich diese Leute von ihm selbst nicht bekehren lassenwollten. Ein andrer Regent hatte sich gefccuet, einVölkchen solcher Art zu finden; und wenn crs mitseinem Schutze beehrt hatte, würde er hie und davielleicht nicht unverwerfliche Funken erweckt haben.Jetzt ward der Name, den Jeder hochschätzen muß,er sey Christ, Jude, Türk, H-ude, der NameDeisk vom toleranten Joseph gemißhandelt; das