andre erdrückende Lasten seinem Volk entnahm, undein andres seiner Völker von eben so drückenden Ein-schränkungen im Handel befreiet«; wenn dieser Re-gent ein hoffnungsvoller königlicher Jüngling, undEinrichtungen dieser Art nur das Vorspiel seiner Re-gierung wären; Heil dem Dichter, der solche Tha-ten ohne alle Schmeichele» würdig und schön darstellte lHeil jedem Leser und Hörer, der diesem Sängereiner reinen Humanität mit reinem Herzen zujauchz-te ! Dänemark ist das friedliche, glückliche Land-dem dieser Stern aufgehet: sein Kronprinz ist derkönigliche Jüngling, der seine Laufbahn also begin-net, und F. L. Stollberg, der Dichter, der ihmhierüber würdig danket.
An den Kronprinzen von Dänemark.
Roch nie erscholl ein Name der MächtigenZu meiner Leyer, Jüngling; ich weihte sieDen Freunden nur und Gott, und süßemHäuslichem Glück, und der Liebe Thränkn,
Und Dir, Natur, im Hain und am Meergestad',Und Dir, o Freiheit! Freiheit, Du HochgefühlDer reinen Seelen! Deinen BecherKränzt' ich mir Blumen des kühnen Liedes.
Und werd' ihn kränzen , weil eine Nerve mirNoch zucket! werd' ihn kosten mit zitternderUnd blauer Lippe, wenn des TodesHand mir ihn reichet in hehrer Stunde.