Band 
[Adrastea I & II.]
Seite
332
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332 n. Briefe zu Beförderung

Nun wind' ich junge Blumen im' Kranze Dir,

O Jüngling, weil du früh es nicht achtelestAu herrschen über Sklaven, weil duForschetest, hörtest, beschlössest, thatest!

Das Joch des Landmanns drückte Jahrhunderte;Du brachst es! Hör' es, heiliger Schatte duBon meinem Bater, der das BeispielDiesseit der Eider und dann am Sund gab *).

Du brachst es, Jüngling! wandtest errathend dichVorn Dank des Landes, sahst auf dem OceanHer Handlung Bande, die des NeidesHand und der Habsucht im Finstern knüpfte:

Zerrißest leicht wie Spinnengewebe sie,

Daß nicht die stolze Fichte des Normanns mehrDem Bruderhafen huldigt, eh sieSchwellende Segel dem Ostwind öffne ").

*) Des Dichters Bater war der erste in Holstein,der den Bauern seines Guts Freiheit und Eigen-thum gab. Die Königin Sophia Magdalena ausdem Hause Brandenburg, Großmutter des jetzi-gen Königes von Dänemark, gab den Bauerndes Amts Hirschholm auf seinen Rath, und nachder Einrichtung, die er trotz aller in den Weggelegten Schwierigkeiten mit Muth durchsetzte,Freiheit und Eigenthum.

**j Den Norwegern ist die Ueberfahrt nach Westin-dien leichter als den Dänen, deren Schiffe derKategat oft aufhält. Jene dieses Vortheils zu