der Humanität.
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Mehrmals finde ich in Ihren Briefen den G e i stder Zeit genannt; wollen wir uns einander nichtdiesen Ausdruck aufklären?
Ist er ein Genius, etn Dämon? oder einPoltergeist, ein Wiederkommender aus alten Grä-bern? oder gar ein Lufthauch der Mode, ein Schallder Aevlsharfe? Man hält ihn für Eins und dasAndre.
Woher kommt er? wohin will er? wo ist seinRegiment ? wo seine Macht und Gewalt? Muß erherrschen? muß er dienen? kann man ihn lenken?
Hat man Schriften darüber? Wie lernt manihn aus der Erfahrung kennen? Ist er der Geniusder Humanität selbst? oder dessen Freund, Vor-bote, Diener?
iS.
Warum sollte ich Ihnen auf ihren lakonischenBrief nicht eben so räthselhaft antworten, als Siegefragt haben.
„Was ist der Geist der Zeiten?" Allerdings einmächtiger Genius, ein gewaltiger Dämon. WennAverroös glaubte, daß das ganze Menschengeschlechtnur Eine Seele habe, an welcher jedes Individuumauf seine Weise, bald thätig, bald leidend Theilnehme: so würde ich diese Dichtung eher auf den Geist